Kategorie: Rendite & Kennzahlen Stand: August 2026 Lesedauer: ca. 5 Minuten
Kurz erklärt
Der Cashflow zeigt, wie viel Geld dir eine Immobilie nach allen Einnahmen und Ausgaben monatlich tatsächlich übrig lässt – das ist die Zahl, die dein Bankkonto spürt.
So berechnest du ihn
Cashflow = Einnahmen (z. B. Miete) − Ausgaben (Zins & Tilgung, Hausgeld, Instandhaltung, Versicherung)
Übrig bleibt der monatliche Cashflow.
Positiv oder negativ?
Bei hoher Anfangstilgung ist ein negativer Cashflow kein Drama, solange die Liquidität gesichert ist – die Tilgung ist ja gespartes Eigenkapital.
Betrachte den Cashflow vor und nach Steuern: Steuerliche Abschreibungen (AfA) können einen negativen Cashflow nach Steuern in einen positiven verwandeln.
Warum ist der Cashflow wichtig?
Der Cashflow ist realistischer als die Rendite, weil er die Finanzierung einbezieht. Negative Cashflows zehren an deiner Liquidität.
Plane für Instandhaltung und Leerstand eine Reserve ein. Ein rechnerisch positiver Cashflow wird sonst schnell von einer Sonderumlage oder Reparatur aufgefressen.
Was ist ein guter Cashflow?
Das hängt von deiner Strategie ab. Als Kapitalanleger ist ein stabil positiver Cashflow nach allen Kosten ein solides Ziel.
Ist ein negativer Cashflow schlimm?
Nicht zwangsläufig – bei hoher Tilgung sparst du über die Rückzahlung. Entscheidend ist deine Liquiditätsreserve.