Rendite & Kennzahlen

Bruttorendite bei Immobilien: Formel & Einordnung

Bruttorendite einfach erklärt: Formel, Beispiel und Einordnung, warum sie nur der erste Anhaltspunkt ist und was die Nettorendite besser macht.

Lesedauer: ca. 5 MinutenBruttomietrendite Formel

Kategorie: Rendite & Kennzahlen Stand: August 2026 Lesedauer: ca. 5 Minuten

Kurz erklärt

Die Bruttorendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis und liefert den schnellsten, groben Anhaltspunkt, ob eine Immobilie rentabel ist.

Formel

Bruttorendite = (Monatsmiete × 12) ÷ Kaufpreis × 100

Beispiel:

  • Monatsmiete: 1.200 €
  • Kaufpreis: 240.000 €

1.200 € × 12 = 14.400 € ÷ 240.000 € = 6 %

Einordnung

Bei vermieteten Eigentumswohnungen gelten Werte ab ca. 4 % als ordentlich, in Top-Lagen oft weniger, bei Mehrfamilienhäusern im Bestand mehr.

Merksatz

Als Faustregel gilt: Je höher die Rendite, desto mehr Risiko, Leerstand oder Verwaltungsaufwand sind meist eingepreist.

Grenzen der Bruttorendite

Die Bruttorendite ignoriert:

  • Kaufnebenkosten
  • Hausgeld
  • Leerstand
  • Zinsen
  • Steuern
Praxis-Tipp

Für eine ehrliche Bewertung nutze zusätzlich die Nettorendite und den Cashflow – die beiden sagen dir, was wirklich übrig bleibt.

Was ist eine gute Bruttorendite?

Grob ab 4 % bei Wohnungen, oft mehr bei Mehrfamilienhäusern im Bestand. In Top-Lagen können auch niedrigere Werte sinnvoll sein.

Wie unterscheiden sich Brutto- und Nettorendite?

Die Nettorendite zieht laufende Kosten ab, die Bruttorendite nicht. Die Nettorendite ist damit aussagekräftiger.

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Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Finanzierungs-, Steuer- oder Rechtsberatung.